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inspirierend, praktisch, bunt


DAS Ökologische Branchenbuch für die Metropolregion Nürnberg

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Redaktionelle Beiträge:Bauen für die Seele


von Sabine Rothfuß, Architektin,
www.architektur-con-terra.de


Bauen ist Veränderung

Wer baut, verändert- greift ein in vorhandene Zusammenhänge. Wer baut, gestaltet die Umgebung für alle Beteiligten mit. Wer baut, entscheidet sich nicht nur für bestimmte Materialien und Formen, für einen bestimmten Energiestandard, sondern auch, ob man mit der Art des Gebäudes Heimat, Geborgenheit und Lebensraum für die kommenden Jahrzehnte, oder auch Jahrhunderte schafft – nicht nur für sich selbst, sondern für andere Menschen, Tiere und Pflanzen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden häufig steile Hänge zugebaut, Bachtäler verbaut, Belüftungsschneisen für ganze Städte mit Gebäuden zugestellt, die das Klima verschlechterten –

Im Gegenzug wurden viele alte Gebäude abgebrochen, die Heimat und Geborgenheit vermittelten, und ersetzt durch gesichtlose Neubauten.

Restaurierte Hofanlage – der Hof war 150 Jahre bewohnt von einer Heilerdynastie heute wacht er wieder über das Tal- – die Gärten sind bewirtschaftet, in den Brunnen fließt wieder Quellwasser, junge Obstbäume sind gepflanzt, die Stuben mit natürlichen Farben restauriert, geheizt mit einer modernen Pelletanlage. Im Backofen wird wieder gebacken. Kontinuität schafft Heimat und Geborgenheit.


Das Projekt wurde bundesweit bekannt Architekin:
Sabine Rothfuß, Architektur con Terra







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Bauen im Einklang mit dem Ort und den Menschen


Ein Gebäude ist ein Teil der Umgebung, ein Teil der Landschaft. Ganzheitlich zu bauen bedeutet, möglichst alle an einem Ort wirkenden Faktoren mit in Betracht zu ziehen. Wind, Wetter, Regen, Sonne, die Elemente, die Himmelsrichtungen, die Menschen der Nachbarschaft, die Baugesetze, die Erschließung, die Eigenschaft des Baugrundes, die Ausstrahlung eines Ortes, die Vegetation, das Gelände. Ganzheitlich Bauen bedeutet, das Wesen dieses einen, besonderen Ortes erkennen, in Verbindung mit den Menschen und allen Faktoren, die hier einwirken, so zu gestalten, daß eine Verbesserung für alle Beteiligten entsteht. Es heißt schonenden Umgang mit allen Ressourcen zu pflegen, und Lebensraum für die hier beheimateten Tiere und Pflanzen zu schaffen.

Konzept für die ganzheitliche Weiterentwicklung von Dörfern Scheunen, Landwirtschaft und neuen Obstgärten


Bauen mit Strohballen


Mit Strohballen als Dämmstoff zu arbeiten, ist eine wunderbare Möglichkeit, mit regionalen nachhaltigen Dämmstoffen, die auf dem Acker erzeugt werden, baubiologisch zu bauen, und mit dieser Bauweise Niedrigenergiehäuser zu erstellen. Diese zum Wohnhaus umgebaute Scheune steht in der Nähe von Rothenburg, und ist das erste Gebäude in Deutschland, bei dem für eine Umnutzung Strohballen eingebaut wurden. Mittlerweile sind Strohballen ein auch in Deutschland zugelassener Baustoff, wenn sie bestimmte Bedingungen - (Dichte, Feuchtigkeit, Verkleidung mit nicht brennbaren Baustoffen oder Verputz) erfüllen.


Sabine Rothfuß, Architektin, Rittern, www.architektur--con--terra.de


Bauen mit Strohballen bei Rothenburg o.d.Tauber

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